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Frühblüher entdecken und erkennen

Wer sich dieser Tage mit seinen Kindern auf einen Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung in den Wald oder in den Park begibt, sollte  besonders aufmerksam unterwegs sein - nicht nur wegen des Abstandhaltens. Jetzt ist die Zeit der Frühblüher und davon kann man zahlreiche entdecken, wenn man genau hinschaut.

Frühblüher-Memory zum Download und Links zu Ausfüllvorlagen und Arbeitsblättern

Download Fruehblueher MemorySobald die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühjahr den Boden treffen, heißt es für die meisten Pflanzen „Aufwachen“. Beim Wettlauf um die sonnigsten Plätze haben die Frühblüher, besondere Strategien entwickelt, um an Licht unten am Waldboden zu kommen. Sie bilden ihre Blüten aus, solange Bäume und Sträucher noch kahl sind; bis sich ihre Blattknospen öffnen, vergehen einige Wochen. Dieses Zeitfenster ist für die Frühblüher die wichtigste Periode des Jahres.

Zu den Frühblühern zählen Anemonengewächse wie Buschwindröschen und Leberblümchen, Zwiebelgewächse wie Schneeglöckchen, Tulpen, und Narzissen oder Sprossenpflanzen wie Buschwindröschen und Scharbockskraut, ebenso wie Primelgewächse und Schaumkräuter.

Sie bilden meist kaum Blätter und Stängel aus, sondern konzentrieren sich voll auf die Blüten. Weil so knapp nach dem Winter noch sehr wenig blüht, bieten sie vielen Insekten die erste Mahlzeit nach der Winterstarre. So stellen sie sicher, dass ihre Blüten bestäubt werden.

Wenn dann im späteren Frühling auch Bäume und Sträucher Blätter tragen, sind die Frühblüher schon in der Fruchtphase: Sie entwickeln die Samen, die sie zur Vermehrung benötigen. Bis Juni verwelken die Pflanzen und im Hochsommer ist von den Frühlingsboten schon nichts mehr zu sehen.

Man unterscheidet bei den Frühblühern in Zwiebel-, Knollen- und Sprossengewächse. Damit sind die Organe gemeint, mit denen die Pflanzen im Boden haften und mit denen sie die Nährstoffe über den Winter speichern, um so zeitig im Frühling blühen zu können. Zwiebeln oder Knollen haben beispielsweise das Schneeglöcken, die Tulpe oder der Krokus. Sprossen, in der Fachsprache Rhizome genannt, sind waagerecht wachsende, Wurzeln, in denen die Nährstoffe gespeichert sind und die oft auch Ableger bilden können. Das Buschwindröschen ist zum Beispiel ein Rhizomen-Gewächs.

Unter den folgenden ausgewählten Links gibt es gratis Ausfüllvorlagen und Materialien zum Thema:

https://vs-material.wegerer.at/sachkunde/su_blumen_fr.htm

https://www.schule.at/thema/detail/fruehblueher.html

https://www.edugroup.at/praxis/miniweb/fruehblueher/materialien.html

https://www.pinterest.at/pin/599330662902687179/

https://www.grundschule-arbeitsblaetter.de/sachunterricht/fruehblueher/